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Stadt Traunreut  |  E-Mail: k1@traunreut.de  |  Online: www.traunreut.de

Traunreut, 7. Juni 2018

Offizielle Eröffnung der neuen Straße Hochreit (Ortsstraßenverlegung)

Mit neuer Umfahrung auch Standort der Firma Heidenhain gesichert
Heinrich Wankner (von links) vom Ingenieurbüro ing, Mathias Rinke (TTB), Stadtbaumeister Thomas Gätzschmann, Bürgermeister Klaus Ritter, Martin Bambac
Heinrich Wankner (von links) vom Ingenieurbüro ing, Mathias Rinke (TTB), Stadtbaumeister Thomas Gätzschmann, Bürgermeister Klaus Ritter, Martin Bambach (Staatliches Bauamt), Sebastian Schultz (Geothermie), Udo Albrich (Stadtverwaltung Tiefbau) und FlorianSchmid (IngenieurbüroGebauer) bei der symbolischen Durchtrennung eines Bandes.

 

Dass von der neuen  Erschließungsstraße Hochreit nicht nur die Firma Heidenhain und ihre Mitarbeiter sondern auch unmittelbare Anlieger des Gewerbegebietes  profitieren, davon konnten sich die Gäste bei der offiziellen Verkehrsfreigabe des Straßenprojekts am höchsten Punkt bei der Abzweigung nach Steineck überzeugen. Die neue Streckenschleife führt weiträumig um das Gewerbegebiet Hochreit herum und schließt von beiden Seiten an die Staatsstraße ST 2104, die sogenannte Waginger Straße an. Gekostet hat der Stadt der rund 1,8 Kilometer lange Straßenbau über eine Million Euro, wobei sich die Firma Heidenhain als Nutznießer mit einem erheblichen Betrag beteiligt hat. Bei den oben genannten Kosten handelt es sich nach Angaben der Stadtverwaltung um die Auftragssumme des Straßenbaus, die exakt bei 1.125.508,38  Millionen Euro liegt.  Die Grundstücks- Planungs- und Nebenkosten seien in diesen Kosten nicht enthalten. Es liege auch noch keine Schlussabrechnung vor. Im städtischen Haushalt 2017  wurden für das Projekt insgesamt 1,6 Millionen Euro eingestellt. Die Erweiterung des Gewerbegebietes Hochreit und die damit verbundene Sicherung des Standortes der Firma Heidenhain hatten vor sechs Jahren die Diskussion ausgelöst, die bestehende Ortsstraße, die durch das Industriegebiet Hochreit zu den Ortsteilen Steineck, Gigling und Mais führte, zu verlegen und neu zu bauen. Im Zuge der engeren Planungen wurden eine kleine und eine große Variante erarbeitet und man entschied sich für die große Variante. Durch die neue Route wird der öffentliche Verkehr jetzt um das Heidenhaingelände herumgeführt.  Baubeginn war im Mai letzten Jahres und seit Ende November rollt bereits der Verkehr über die neue Straße mit Anbindung an das Heidenhaingelände. Ab der Neutrassierung östlich des Gewerbegebietes bis zur Zufahrt Steineck wurde auch ein straßenbegleitender Geh- und Radweg gebaut mit Anbindung an die bestehende Radwegverbindung. Mit der Maßnahme verbunden war auch der Einbau einer zusätzlichen Linksabbiegespur auf der Staatsstraße ST 2104 bei der Zufahrt zum Zufahrt nach Hochreit. Mit dem Staatlichen Bauamt als Straßenbaulastträger der Staatsstraße wurde  für den Unterhalt der Abbiegespur  ein Ablösevertrag vereinbart, den die Stadt an das Staatliche Bauamt zahlen muss.  Außerdem mussten  bei den Zufahrten nach Hochreit und dem gegenüberliegenden  Geothermiewerk Fahrbahnteiler mit Geh- und Radquerungen errichtet werden, für die die Stadt auch die Baulast und die Unterhaltung übernehmen muss. Die Baumaßnahmen der Abbiegespuren und der Umbau an den Einmündungen, die in den reinen Straßenbaukosten enthalten sind,  hatten sich zeitlich etwas verzögert und konnten erst jetzt fertiggestellt werden.


Wenn es um neue Zufahrten oder wie hier in Traunreut um die Erweiterung einer  Zufahrt an überregionale Straßen gehe, reagiere der Straßenbaulastträger meist etwas zurückhaltend, sagte Martin Bambach vom Staatlichen Bauamt Traunstein. Bekanntlich seien an Zufahrten außerorts oftmals Unfallhäufungen zu verzeichnen, die man später kaum noch in den Griff bekomme. Bei der Zufahrt nach Hochreit sei dies jedoch etwas anders gelagert: Die Staatsstraße werde seit fast 20 Jahren Zug um Zug ausgebaut, um Traunreut verkehrssicherer und leistungsfähig an die überregionale Bundesstraße B 304 anzubinden. Dieser Prozess sei zwar noch nicht zu Ende, aber der bisherige Ausbau zeige den Erfolg. Auch die Erweiterung des Gewerbegebietes Hochreit mit Millioneninvestitionen in Arbeitsplätze spreche dafür. „Wir brauchen Arbeitsplätze vor Ort, die durch die Berufstätigen auf ausgebauten Verkehrswegen sicher und schnell erreichbar sind", betonte Bambach. Traunreut sei hierbei sicherlich ein Vorbild und zeige dies durch die heutige Verkehrsfreigabe. Allen Verkehrsteilnehmern wünschte er auf der Fahrt zur Arbeit und von der Arbeit nach Hause eine unfallfreie Fahrt. Bürgermeister Ritter lobte die schnelle und offene Unterstützung des Staatlichen Bauamtes und bedankte sich vor allem bei den Grundstücksbesitzern, die dafür Grund abgetreten haben oder auch bereit gewesen wären, Grund zu tauschen. Ohne die bereitwillige Zurverfügungstellung der Grundstücke wäre die Maßnahme in der Kürze der Zeit nicht möglich gewesen, sagte Ritter.  Auch den Anliegern dankte er für ihre Geduld während der Bauarbeiten. Unter den Klängen einer Abordnung der Blaskapelle Traunwalchen schritten die Vertreter der Firmen, Behörden und der Stadtverwaltung zur Tat und durchtrennten symbolisch ein Band.

 

Text: Gabi Rasch und Stadt Traunreut (Büro des Bürgermeisters)

Bilder: Stadt Traunreut/Foto Gastager, R. Winkler Traunreut


Grossansicht in neuem Fenster: Offizielle Eröffnung neue Straße Hochreit

Offizielle Eröffnung neue Straße Hochreit - Begrüßung und Grußwort von Bürgermeister Klaus Ritter

Grossansicht in neuem Fenster: Stadtbaumeister Thomas Gätzschmann, Bürgermeister Klaus Ritter, Martin Bambach (Staatliches Bauamt)

Stadtbaumeister Thomas Gätzschmann, Bürgermeister Klaus Ritter, Martin Bambach (Staatliches Bauamt)

Grossansicht in neuem Fenster: Blasmusikkapelle Traunwalchen unter der Leitung von Hans Zillner

Blasmusikkapelle Traunwalchen unter der Leitung von Hans Zillner

 

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