Traunreut ist seit 2018 Fair-Trade-Stadt. Der Leitgedanke „global denken – lokal handeln“ ist hier Konzept. Nun ist dies für Besucher der Stadt auf den ersten Blick auch äußerlich erkennbar. Seit kurzem zieren Schilder mit dem Fair-Trade-Logo an vier Stellen die Traunreuter Ortsausfahrten.

„Wir setzen uns gezielt für den fairen Handel auf kommunaler Ebene ein und möchten mit den Schildern auch ein Zeichen für fair gehandelte Produkte in unserer Stadt setzen und das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger dafür noch mehr schärfen.“, meint Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat.

Die Leiterin der Fair-Trade-Steuerungsgruppe, Helga Zembsch, pflichtet ihm bei: „Als Fair-Trade-Town mit drei Fair-Trade-Schulen finden wir es nur konsequent, dass wir dies auch nach außen zeigen. Wir freuen uns sehr, dass die Beschilderung umgesetzt worden ist.“

Traunreut steht mit einem breiten Angebot von fair gehandelten Waren, dafür, dass die Lebensgrundlage derer, die diese herstellen auch von ihrer Arbeit leben können. Oftmals sind es Arbeiter und Kleinbauern aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Eine Vielzahl von Traunreuter Gastronomen und Händlern führen bereits fair gehandelte Waren in ihrem Sortiment.

Zu diesen Standards steht Traunreut als Fair Trade Stadt:

Um Fair-Trade-Stadt zu werden, müssen vielfältige Vorgaben und Auflagen erfüllt werden, wie etwa die regelmäßige Durchführung von Aktionen zum Thema oder die Einrichtung einer Steuerungsgruppe, die über den Fairen Handel informiert. Auch machen laut Zembsch viele Ortsvereine und alle Kindergärten und Kindertagesstätten mit.

Fair-Trade-Stadt bedeutet „global denken, lokal handeln“. Auch Traunreut ist mit dabei.

Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat und Leiterin der Fair-Trade-Steuerungsgruppe am südlichen Ortseingang
Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat und Helga Zembsch, Leiterin der Fair-Trade-Steuerungsgruppe am südlichen Ortseingang