Wir wünschen allen schöne Sommerferien!

Das Büro der Musikschule ist eine Woche vor Schulbeginn,
ab 8. September wieder dauerhaft besetzt.

Der Unterricht im kommenden Schuljahr beginnt am Dienstag, 15. September.
Der JeKi-Unterricht beginnt voraussichtlich in der 3. Schulwoche (Woche ab 28. September).

Mit einem großen gemeinsamen Konzert ging an der Sing- und Musikschule Traunwalchen das Bläserjahr zu Ende. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula der Grundschule Traunwalchen trafen sich alle Bläsergruppen der Musikschule zu einem abwechslungsreichen Abschlusskonzert.

Mit dabei waren die Jugendblaskapelle Traunwalchen („Gelbhemden“) unter der Leitung von Manfred Berger, die Bläserbande Traunreut als Kooperation mit der Stadtkapelle Traunreut sowie die Bläserklasse Chieming, beide unter der Leitung von Thomas Baur. Ebenfalls auf der Bühne standen die Bläserklasse Nußdorf unter der Leitung von Andreas Niedermeier, die Querflötenschüler von Nicole Becht sowie eine Saxofongruppe von Josef Mayer.

Jede Gruppe präsentierte rund fünf Musikstücke und zeigte dabei, was im Laufe des Schuljahres erarbeitet wurde. Besonders beeindruckend war das Niveau der beiden Bläserklassen aus Chieming und Nußdorf, die erst in diesem Schuljahr gestartet sind. Bereits nach wenigen Monaten war deutlich zu hören, wie gut sich die jungen Musikerinnen und Musiker entwickelt haben.

In der Pause sorgte der Förderverein der Musikschule mit Grillwürsten und Getränken für die Verpflegung der zahlreichen Besucher. Die lockere Atmosphäre lud zum Verweilen und zu vielen Gesprächen ein.

Den Höhepunkt bildete das große Gemeinschaftsspiel zum Abschluss. Mehr als 60 Bläserinnen und Bläser musizierten gemeinsam die Sternpolka. Ein buntes Bild bot sich dabei auf der Bühne: Die gelben, grünen und blauen T-Shirts der verschiedenen Ensembles machten sichtbar, wie viele Kinder und Jugendliche inzwischen in den Bläsergruppen der Musikschule aktiv sind. Der gemeinsame Schlussklang wurde vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus belohnt.

Das Konzert zeigte eindrucksvoll, wie erfolgreich die Zusammenarbeit der Musikschule mit den örtlichen Blaskapellen und Musikvereinen funktioniert. Gemeinsam wird jungen Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit gegeben, schon früh im Ensemble zu spielen und Schritt für Schritt in die Vereinsmusik hineinzuwachsen.

Breitgefächertes Konzertprogramm in der Aula der Calr-Orff-Schule Traunwalchen

Zeitungsbericht vom Mittwoch, 1. Juli 2026 – Traunreuter Anzeiger – verfasst von Gabi Rasch

Traunwalchen. Das Jahreskonzert der städtischen Sing- und Musikschule Traunwalchen stellt Jahr für Jahr einen musikalischen Höhepunkt im Juni dar. Die Schülerinnen und Schüler präsentieren in der Aula der Carl-Orff-Schule Traunwalchen ihr beeindruckendes Können und sorgen für Abwechslung an einem Abend, der das Publikum begeistert. Auch in diesem Jahr überzeugten sie mit ihrem bisher Erlernten. Das breit gefächerte Konzertprogramm ermöglichte dem Publikum einen Einblick in die Arbeit der Musikschule und zeigte die Ergebnisse des vergangenen Unterrichtsjahres. Für die „Früchte ihrer Arbeit“ ernteten Schüler und Lehrer großen Applaus.

Die Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker präsentierten dabei solistisch und in verschiedenen Ensembles ihr musikalisches Können mit Beiträgen aus unterschiedlichen Stilrichtungen – von Blackwell über Vivaldi bis hin zu Eric Clapton. Zur Einstimmung spielte ein Bläserensemble von Manfred Berger, ehe der jüngste Streicher-Nachwuchs namens Kinderklang unter der Leitung von Nelson Diaz mit drei Stücken die Bühne eroberte. Beim neuen Kinderklang-Projekt gilt es zwischen Kinderklang A und B zu unterscheiden. Wie Nelson Diaz erklärte, sei Kinderklang B im Februar dieses Jahres gestartet und arbeite intensiv an den Grundlagen. Kinderklang A sei bereits fortgeschritten. Im Mittelpunkt stehe das gemeinsame Hören. Intonation, Tempo und Zusammenspiel müssten Schritt für Schritt entwickelt werden.

Viel Beifall erhielt auch Josefine Maier für das Concerto G-Dur Largo cantabile – Allegro assai. Die junge Geigerin wurde von ihrem Musiklehrer Alexander Krins am Flügel begleitet. Mit dem ersten Satz aus der Romberg-Sonate in e-Moll stellte auch die Cellistin Emma Brenner mit Klavierbegleitung ihr musikalisches Geschick unter Beweis.

Alpenländische Klänge – „Wann du durchgehst durchs Tal“ – streute ein Posaunen-Ensemble unter der Leitung von Thomas Baur ein, ehe das Duo Moriz (Diatonische) und Leon Graß (Gitarre) Lust auf bodenständige Volksmusik machte. Die Brüder verfügen über ein außerordentliches musikalisches Gespür und Taktgefühl, wie sie mit den Stücken „Mein Heimatland“ und dem Sommernachtswalzer unter Beweis stellten. Dass sich Leon auf Barockmusik versteht, demonstrierte der Schüler mit der Bourrée aus der Suite e-Moll BWV 996, einem beliebten Tanzsatz für Gitarre von Johann Sebastian Bach.

Mit dem bekannten Tango „La Cumparsita“ forderte Letizia Ghimici mit dem Akkordeon das Publikum zum Tanz auf, während die Gitarrenschüler von Barbara Sprüderer die Zuhörer mit Stücken aus der „Wüstensuite“ von Harry Jäger in die orientalische Welt der Beduinen und Schlangenbeschwörer entführten. Eine enorme konditionelle Leistung verlangte das Konzert für Posaune von Nikolai Rimski-Korsakow der Interpretin Josepha Mannhardt ab. Die begabte Schülerin von Thomas Baur wurde von der Musiklehrerin Roswitha Huber am Flügel begleitet.

Mit dem mitreißenden Stück „Daisy“ des deutschen Jazz-Unterhaltungsmusikers und Komponisten Heinz Both sorgte Elias Karban in Begleitung des Musikschulleiters Josef Mayer für swingenden Klarinettensound in der gut temperierten Aula. Selbstbewusst präsentierten sich auch die Geigerin Lola Kuschmann mit „The Boy Paganini“ des amerikanischen Komponisten Eduard Mollenhauer sowie das Streicherquartett der Klasse Regine Schmitt-Welsch. Das Streicherquartett spielte unter anderem ein Menuett von Georg Friedrich Händel.

Moderne und südamerikanische Rhythmen wurden zum Schluss des rund zweistündigen Konzerts angeschlagen. Die Gitarristin Mariella Bosch machte den Anfang mit dem Softrock-Song „Wonderful Tonight“ des britischen Musikers Eric Clapton. Auf die Ballade aus dem Jahr 1977 folgte das Gitarrenorchester Chieming mit Musik aus Peru, Chile und Venezuela. Die pop.com-Band rundete die modernen Klänge mit „Californication“ ab, und die „Drumliner“ um Volker Schöftenhuber setzten mit „Eleven“ und „March for 2 Drums“ mit einem mächtigen Trommelwirbel noch eins drauf. Stürmischer Applaus setzte den Schlusspunkt unter ein wunderbares Konzert, das sowohl mit der Auswahl der Stücke als auch mit dem Können der Musiker eindrucksvolle Akzente setzte.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Preisträgerinnen Josefine Maier und Emma Brenner von „Jugend musiziert“ geehrt. Josefine Maier (Violine) und Emma Brenner (Cello) haben im Trio mit Alicia Pfaffinger (Violine) beim diesjährigen Regionalentscheid in der Kategorie Kammermusik für gemischte Streichinstrumente der Altersgruppe 3 einen 1. Preis gewonnen. Dafür gab es aus den Händen des Fördervereinsvorsitzenden der Musikschule, Hans Jobst, jeweils einen Gutschein. Unter den Gratulanten und Zuhörern waren auch die Bürgermeister der Zweigstellen Nußdorf und Chieming, Toni Wimmer und Stefan Reichelt. Traunreuts Stadtoberhaupt Hans-Peter Dangschat gratulierte ebenfalls und sagte kurz und knapp: „Wir sind stolz auf euch.“

Gabi Rasch

Mit einem außergewöhnlichen Konzert begeisterten die Schülerinnen und Schüler des JeKi-Projekts (Jedem Kind ein Instrument) der Sing- und Musikschule Traunwalchen das Publikum im bis auf den letzten Platz gefüllten großen Saal des k1 in Traunreut.

Rund 70 junge Musikerinnen und Musiker standen gemeinsam auf der Bühne und nahmen die zahlreichen Besucher mit auf eine musikalische Reise rund um das Thema Fußball, Freundschaft und Fairplay.

Bereits der Auftakt sorgte für Begeisterung: Zu den Klängen von „Eye of the Tiger“ marschierten die beiden Fußballmannschaften, dargestellt von den 40 JeKi-Kindern der ersten Klassen, gemeinsam mit den beiden Schulleitern Frau Pfaffenzeller und Herrn Irgmeier in das „Stadion“ ein. Stadionsprecher Manfred Berger begrüßte das Publikum und brachte den Saal mit mehreren La-Ola-Wellen sofort in beste Stimmung.

Im Mittelpunkt des Konzerts stand die eigens für diesen Anlass geschriebene Geschichte „Das große Freundschaftsspiel“, die von Elisabeth Bäuml geschrieben wurde. Gelesen wurde sie von Sigrid Gerlach. Erzählt wurde von zwei Kindermannschaften, den Sonnenflitzern und den Nordkickern, die sich in einem spannenden Fußballspiel gegenüberstehen. Zwar kämpfen beide Teams um Tore und den Sieg, doch noch wichtiger als das Ergebnis sind Fairness, gegenseitige Hilfe und Freundschaft. Nach einem Foul helfen sich die Kinder selbstverständlich gegenseitig, ein gehaltener Elfmeter und Tore auf beiden Seiten sorgen für Spannung, ehe das Spiel schließlich 1:1 endet. Bei der Siegerehrung erhalten beide Mannschaften einen Pokal, denn an diesem Tag gibt es keine Verlierer, sondern nur Gewinner. Die Botschaft „Gemeinsam sind wir stark“ bildete den gelungenen Abschluss der Geschichte.

Zwischen den einzelnen Szenen gestalteten die verschiedenen Instrumentalgruppen der Musikschule das abwechslungsreiche Programm. Es musizierten die Gitarrenschülerinnen und -schüler der Klassen Thomas Schnabel und Barbara Sprüderer, die Keyboardklasse von Barbara Gruber, die Akkordeonklasse von Sigrid Gerlach, die Querflötenklasse von Nicole Becht, die Violinklasse von Nelson Diaz, die Trompetenklasse von Manfred Berger, die Tenorhornklasse von Thomas Baur sowie die Saxofon- und Klarinettenklasse von Josef Mayer. So entstand ein bunter musikalischer Querschnitt durch das gesamte JeKi-Angebot der Musikschule.

Für einen besonderen Rahmen sorgte auch der große Chor der Kinder des ersten Jahrgangs unter der Leitung von Elisabeth Bäuml, der gemeinsam mit allen Instrumentalisten zu Beginn und zum Abschluss das Große Fußballlied sang und spielte. Rund 70 junge Musikerinnen und Musiker erfüllten dabei gemeinsam die Bühne und sorgten für einen eindrucksvollen Klang.

Als Schiedsrichter führte Hans Jobst, Vorsitzender des Fördervereins der Musikschule, mit viel Übersicht durch das „Fußballspiel“ und leitete die Begegnung souverän.

Das Publikum dankte allen Mitwirkenden mit lang anhaltendem Applaus. Das Konzert zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig das JeKi-Projekt ist und wie viel Freude gemeinsames Musizieren bereiten kann. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Musik und Sport viele Gemeinsamkeiten haben: Teamgeist, gegenseitige Unterstützung und Fairness führen am Ende zum schönsten gemeinsamen Erfolg.

Am Samstag, 9. Mai, öffnet die Sing- und Musikschule Traunwalchen ihre Türen für interessierte Familien. Beim Tag der offenen Tür haben Kinder und Eltern von 9 bis 11 Uhr die Gelegenheit, sich umfassend über das Unterrichtsangebot zu informieren.

Vor Ort stellen alle Lehrkräfte ihre Instrumente vor und geben Einblicke in die Vielfalt der musikalischen Ausbildung. Kinder dürfen unter Anleitung die Instrumente selbst ausprobieren und ihre ersten Töne spielen.

Damit bietet der Vormittag eine ideale Orientierungshilfe für alle, die den Einstieg in den Musikunterricht planen. In persönlichen Gesprächen beantworten die Lehrkräfte zentrale Fragen, etwa zum geeigneten Einstiegsalter oder zur Wahl des passenden Instruments, abgestimmt auf die individuellen Interessen und Fähigkeiten des Kindes.

Adresse:
Musik- und Singschule Traunwalchen
Schulstraße 7
83374 Traunwalchen
Telefon 08669 6249

Mit einem stimmungsvollen Hoagart haben die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Traunwalchen jüngst die Vielfalt der regionalen Volksmusik präsentiert. Die neuen Gruppen, die im Zuge des Landkreishoagarts 2024 entstanden sind, wurden weiter intensiv gefördert und zeigten nun beim Hoagart in der Traunwalchener Grundschule ihre großen Fortschritte.

Den Auftakt machte die große Jugendblaskapelle, die auf eine lange Bläsertradition zurückblick, unter der Leitung von Manfred Berger. Aufgrund der großen Besetzung spielte die Kapelle auf dem Balkon und sorgte mit feierlichen Bläserweisen für einen festlichen Abschluss.

Die Tanzlmusi, bestehend aus Trompete, Klarinette, Tenorhorn, Posaune und Diatonischer, wurde zum Aushängeschild der Musikschule. Die bestens eingespielte Gruppe   sorgte mit dem „Gamsgebirg Marsch“ und “beim Wirtsbauern” für ein homogenes, authentisches Klangbild.

Für frische Unterhaltung standen anschließend die Hörpoldinger Buam auf der Bühne, vier Freunde aus der Hörpoldinger Nachbarschaft. Mit dem „Gföller Marsch“ und der “Pretuler Polka“ brachten sie frischen Schwung in den Saal.

Einen feinen Kontrast setzte das Volksmusik-Trio unter der Leitung von Regine Strasser, die als Lehrerin an der Musikschule wirkt. Mit Gitarre, Hackbrett und Zither zeigte das Ensemble die weiche, erzählerische Seite der alpenländischen Musiktradition.

Darüber hinaus zeigten noch weitere Solisten auf der Klarinette und der Steirischen ihr Können.

Volksmusik in guter Tradition – und mit viel Zukunft

Die Musikschule Traunwalchen pflegt seit vielen Jahren die regionale Volksmusik und führt diese Tradition nun mit neuem Schwung weiter. Junge Lehrerinnen und Lehrer bringen frische Impulse ein und begeistern Kinder und Jugendliche für echte, handgemachte Musik. Auch anspruchsvollere Stücke, die den Musikerinnen und Musikern einiges an Technik abverlangen, finden großen Zuspruch und klingen überzeugend, wenn sie so engagiert gespielt werden wie an diesem Abend.

Der Hoagart zeigte eindrucksvoll, wie lebendig die Volksmusik in der Region ist und wie gut sie beim Publikum ankommt. Die Musikschule wird die Gruppen weiterführen und weiter ausbauen, zur Freude aller, die diese musikalische Tradition hochhalten.

Hörpoldinger Buam beim Hoagart der Musikschule.

(Foto: Dieter Roth)

Junior-Konzert-2025 der Sing- und Musikschule Traunwalchen

26 Kinder stellten sich am Donnerstagabend beim Junior-Prüfungskonzert in der Aula der Grundschule Traunwalchen mutig ihrer ersten musikalischen Prüfung. Mit großer Konzentration und viel Freude präsentierten sie ihr Können auf der Bühne – und das Publikum war begeistert.

Die jungen Musikerinnen und Musiker spielten auf ganz unterschiedlichen Instrumenten: Querflöte, Blockflöte, Klavier, Saxophon, Trompete, E-Gitarre und Gitarre waren vertreten. Die Bandbreite reichte von Solostücken bis zu kleinen Ensembles. 

18 Kinder traten zur Junior 1-Prüfung an. Sie spielten jeweils ein Stück öffentlich vor. 8 Kinder absolvierten die Junior 2-Prüfung und präsentierten zwei Werke. 

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mit sicherem Spiel, Ausdruck und Musikalität überzeugt. 

Die Junior-Prüfungen sind eine wichtige Vorbereitung für spätere, kommissionelle Prüfungen wie das D1-Abzeichen. Sie geben den Kindern früh die Möglichkeit, Bühnenerfahrung zu sammeln und wertvolles Feedback zu erhalten. Die Mischung aus Prüfung und Konzert sorgt für Motivation und Stolz – bei Kindern, Eltern und Lehrkräften. 

Am Ende des Abends überreichte der Vorsitzende des Fördervereins, Hans Jobst, gemeinsam mit dem Lehrerteam die Junior-Prüfungszeugnisse. Großer Applaus belohnte die jungen Musikerinnen und Musiker für ihre tollen Leistungen. 

Ein äußerst spannendes Wochenende erlebten drei Nachwuchstalente der Sing- und Musikschule Traunwalchen am 8. und 9. Februar 2025. Die Schüler aus der Geigenklasse von Regine Schmitt-Welsch traten beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie „Violine Solo“ an und stellten sich in Traunstein der geigenden Konkurrenz aus der Region Südostbayern.

Der 8-jährige Jonathan Welsch aus Traunwalchen wurde von der Fachjury als Punktbester der Altersgruppen 1a & 1b mit einem 1. Preis ausgezeichnet, Maria Gröbner (13) aus Heiligkreuz gewann einen 2. Preis. Jasmin Müller (12) aus Altenmarkt erspielte sich einen 1. Preis und hat sich damit in ihrer Altersgruppe für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifiziert. Anfang April darf die junge Geigerin ihr 15-minütiges Programm in Augsburg vorspielen, dann auf bayrischer Landesebene.

Alle drei Musikschüler hatten sich seit mehreren Monaten mit ihrer Lehrerin Regine Schmitt-Welsch akribisch auf den Moment des Wertungsspiels vorbereitet und so oft wie möglich ihre Stücke auch mit Klavierbegleiter Christian Welsch geprobt. Nun dürfen Jonathan, Maria und Jasmin ihren verdienten Erfolg genießen. „Ich fand alles toll und würde gleich wieder mitmachen!“, sagte Jonathan, und Maria fügt hinzu: „Der Auftritt war zwar sehr aufregend, aber ich habe irre viel gelernt dabei!“. Für Jasmin ist ihr großes Ziel der Weiterleitung in Erfüllung gegangen: „Ich bin richtig glücklich und will in Augsburg sogar noch besser spielen!“. Dann heißt es jetzt nur noch: Daumen drücken!

Für Maria Gröbner, Jasmin Müller, Regine Schmitt-Welsch (Geigenlehrerin) und Jonathan Welsch haben sich die vielen Proben gelohnt.

Am vergangenen Samstag, den 16. März, fand in der Musikschule Grünwald in München eine bedeutende Veranstaltung statt: Denis Jafarov, Violinschüler von Bertram Weihs, hat erfolgreich die D3-Prüfung abgelegt. Diese Prüfung ist vergleichbar mit einer Aufnahmeprüfung an einer renommierten Musikhochschule oder einem Konservatorium.

Der Tag begann für Denis bereits früh, denn von 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr musste er sich der theoretischen Prüfung stellen. Doch das eigentliche Highlight folgte am Nachmittag, als er sein musikalisches Können an der Violine unter Beweis stellen musste. Mit einer Mozartsonate sowie zwei Stücken von Dvořák und Bach begeisterte er die Prüfer und zeigte seine technische Versiertheit sowie sein musikalisches Feingefühl.

Nach der anspruchsvollen praktischen Prüfung durfte Denis Jafarov stolz eine Urkunde entgegennehmen, die seine herausragenden Leistungen würdigte. Zudem erhielt er die begehrte Musiknadel in Gold, eine Auszeichnung, die seinen Erfolg und sein Engagement im Bereich der Musik honoriert.

Denis Jafarovs Erfolg bei der D3-Prüfung ist nicht nur ein persönlicher Meilenstein, sondern auch eine Bestätigung seines Talents und seiner harten Arbeit. Die Juroren gratulierten ihm herzlich zu diesem beeindruckenden Erfolg und wünschten ihm für seine musikalische Zukunft weiterhin alles Gute.

Knapp 30 Schüler absolvierten ihre ersten Prüfungen

Traunwalchen – Am vergangenen Freitagabend zeigte sich die Aula der Sing- und Musikschule Traunwalchen von ihrer besten Seite: voll besetzt und erfüllt von der Begeisterung über das stattfindende Juniorkonzert. Knapp 30 talentierte Schülerinnen und Schüler nahmen an diesem besonderen Ereignis teil, das gleichzeitig als ihr erstes Prüfungskonzert zählte.

Das Juniorkonzert, ein wichtiger Meilenstein in der musikalischen Ausbildung, dient den Schülern dazu, ihre ersten musikalischen Prüfungen abzulegen. Dabei präsentierten die Junior-1-Prüflinge, nach etwa zwei Jahren Unterricht, ein Musikstück, während die Junior-2-Prüflinge, nach drei bis vier Jahren der musikalischen Ausbildung, zwei Stücke zum Besten gaben.

Die Darbietungen konnten solo, im Duo oder in einer Gruppe erfolgen, was die Vielfalt und das Zusammenspiel der jungen Musiker unterstrich.

In seiner Begrüßungsrede hob Musikschulleiter Josef Mayer hervor, dass dieses Prüfungskonzert einen Höhepunkt im Schuljahr darstellt. Er betonte die hohe Motivation der Schüler und das gemeinsame Ziel, ein beeindruckendes Konzert zu geben. Das frühe Aufbautraining und die Erfahrung, vor einem Publikum zu stehen, seien es

sentiell, um Freude und Sicherheit in der musikalischen Darbietung zu entwickeln.

Das Konzert bot eine breite Palette an musikalischen Genres und Instrumenten. Von Soloauftritten bis hin zu Trio-Performances war alles vertreten. Besonders hervorzuheben ist die Leistung der Junior-2-Schüler, die mit großer Musikalität, Freude und teils sogar Virtuosität das Publikum in Staunen versetzten und großen Applaus ernteten. Die Souveränität aller Schüler, viele davon spielten auswendig, war beeindruckend und zeugte von der hervorragenden Vorbereitung durch ihre Lehrer.

Die Ehrung der jungen Musiker und die Vergabe der Zeugnisse fand im Anschluss an das Konzert statt. 1. Bürgermeister Toni Wimmer aus Nußdorf, zusammen mit Kulturamtsleiter der Stadt Traunreut Claudio Beilhack und den Musikschullehrern, lobte die Vorträge, gratulierte den Schülern zu ihrem Erfolg und dankte den Lehrern für ihre intensive Arbeit.

Das Juniorkonzert der Sing- und Musikschule Traunwalchen war ein unvergesslicher Abend, der nicht nur die musikalischen Fähigkeiten der Schüler zeigte, sondern auch die starke Gemeinschaft, die Musik zu schaffen vermag. Es war ein Beweis dafür, dass die musikalische Ausbildung in Traunwalchen auf einem hervorragenden Weg ist.

Junior 1 Prüfung absolvierten: Nayla Wiens (Saxofon), Chanine Kosec (Klavier), Sara Catrinel Miloiu (Klavier), Millie Zischka (Klavier), Quirin Piehler (Trompete), Florian Lackner (Trompete), Valentin Wiendl (Trompete), Julia Pelz (Gitarre), Helena Prijic (Gitarre), Valentin Specht (Akkordeon), Annelie-Marie Gallinger (Querflöte), Milla Kuschmann (Querflöte), Paula Schwendinger (Querflöte), Helena Ertl (Querflöte).

Junior 2 Prüfung absolvierten: Daniel Bär (Klavier), Felicitas Zunhammer (Klavier), Tobias Pleli (Klavier), Hannah Drickl (Klarinette), Oliver Richter (Klarinette), Elias Karban (Klarinette), Natsumi Hahn (Violine), Anna Schicker (Violine), Johanna Pleli (Querflöte), Jana Weis (Querflöte), Theresa Wimmer (Querflöte), Maria Stojanovic (Gitarre), Mariella Bosch (Gitarre), Theo Braun (Gitarre), Leon Graß (Gitarre).

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