Stadt würdigt Bürgerinnen und Bürger für ihr großes Engagement
Über 360 Gäste sind am Freitag, 25. September, zum Empfang der Stadt Traunreut ins k1 gekommen. Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter aus Kirchen und Religionsgemeinschaften, Einsatz- und Rettungsorganisationen, Vereinen und Verbänden, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie viele weitere Menschen, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen für die Stadt und ihre Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen. Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat nutzte den Abend, um ihnen für ihr Engagement zu danken und den Blick darauf zu richten, was eine Stadtgesellschaft zusammenhält.
Viele der Gäste engagieren sich seit Jahrzehnten in Traunreut, andere haben gerade erst angefangen. Beim Empfang waren daher auch alle Generationen vertreten. „Eine Stadt lebt nicht nur davon, was in politischen Gremien beschlossen oder in der Wirtschaft angegangen wird, sondern sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, anpacken und so einen Unterschied in unserer Stadt machen. Dafür danke ich Ihnen von Herzen“, eröffnete Hans-Peter Dangschat seine Rede.
Gleichzeitig schlug er den Bogen zu einer besonderen Auszeichnung, die Traunreut in diesem Jahr erhalten hat: Der Bayerische Landtag hat die Stadt als „Ort der Demokratie“ gewürdigt. Für Dangschat ist das nicht nur eine Anerkennung der besonderen Geschichte Traunreuts, sondern auch ein Auftrag für die Gegenwart.
„Eine Stadtgesellschaft besteht nicht daraus, dass alle dasselbe denken. Unterschiedliche Interessen und Sichtweisen gehören dazu. Gerade daran zeigt sich auch, ob man miteinander im Gespräch bleibt. Für mich bedeutet Demokratie, dass unterschiedliche Meinungen Platz haben, dass wir sie aushalten und trotzdem weiter miteinander reden und arbeiten“, betonte der Erste Bürgermeister.
Darum ist es wichtig, Orte und Anlässe zu finden, an denen viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Sichtweisen zusammenkommen, gemeinsam feiern und durch das Gemeinsame miteinander in Verbindung bleiben. Ein gutes Beispiel dafür war in diesem Sommer das Burschengaufest in Hörpolding. Viele Menschen haben sich ehrenamtlich eingebracht, geplant, organisiert, aufgebaut und geholfen. Jeder an seiner Stelle. Am Ende stand ein Fest, das weit über die Grenzen des Traunreuter Stadtgebiets hinaus Besucherinnen und Besucher angezogen und begeistert hat. Das Gemeinsame war an diesem Tag wichtiger als das, was die Einzelnen voneinander unterscheidet.
Solche Momente gibt es in Traunreut viele. Beim Training im Verein, bei einer Probe des Trachtenvereins, bei einem Einsatz der Feuerwehr, in Gottesdiensten oder einfach dort, wo jemand seine Zeit für einen anderen Menschen gibt.
Viele Ehrenamtliche bekommen im Alltag keine große Bühne, sie wirken oft im Hintergrund. Der Empfang der Stadt Traunreut soll diese Menschen deshalb einmal im Jahr besonders ins Rampenlicht rücken und ihr großes Engagement würdigen. Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat und seine Vertreter Reinhard Schroll und Adolf Trenker begrüßten daher am Freitag alle Gäste persönlich mit Handschlag. Nach dem roten Teppich wurden von allen Teilnehmenden Fotos als Erinnerung an den gemeinsamen Abend gemacht, die in Kürze unter www.traunreut.de angesehen werden können.
„Wir sprechen oft darüber, was unsere Stadt noch braucht und was wir besser machen können. Das ist wichtig. Aber wir sollten dabei nicht vergessen, was es bereits alles Gutes in Traunreut gibt. Auf die vielen Menschen, die in unserer Stadt anpacken, können wir wirklich stolz sein“, betonte Hans-Peter Dangschat, der sich sehr freute, dass so viele Menschen gekommen waren und bis spät in die Nacht miteinander feierten und lachten.
Weitere Bilder vom Empfang der Stadt Traunreut folgen in Kürze.




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