Die Hörpoldinger Buam begeistern beim Hoagart der Musikschule Traunwalchen.
Mit einem stimmungsvollen Hoagart haben die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Traunwalchen jüngst die Vielfalt der regionalen Volksmusik präsentiert. Die neuen Gruppen, die im Zuge des Landkreishoagarts 2024 entstanden sind, wurden weiter intensiv gefördert und zeigten nun beim Hoagart in der Traunwalchener Grundschule ihre großen Fortschritte.
Den Auftakt machte die große Jugendblaskapelle, die auf eine lange Bläsertradition zurückblick, unter der Leitung von Manfred Berger. Aufgrund der großen Besetzung spielte die Kapelle auf dem Balkon und sorgte mit feierlichen Bläserweisen für einen festlichen Abschluss.
Die Tanzlmusi, bestehend aus Trompete, Klarinette, Tenorhorn, Posaune und Diatonischer, wurde zum Aushängeschild der Musikschule. Die bestens eingespielte Gruppe sorgte mit dem „Gamsgebirg Marsch“ und “beim Wirtsbauern” für ein homogenes, authentisches Klangbild.
Für frische Unterhaltung standen anschließend die Hörpoldinger Buam auf der Bühne, vier Freunde aus der Hörpoldinger Nachbarschaft. Mit dem „Gföller Marsch“ und der “Pretuler Polka“ brachten sie frischen Schwung in den Saal.
Einen feinen Kontrast setzte das Volksmusik-Trio unter der Leitung von Regine Strasser, die als Lehrerin an der Musikschule wirkt. Mit Gitarre, Hackbrett und Zither zeigte das Ensemble die weiche, erzählerische Seite der alpenländischen Musiktradition.
Darüber hinaus zeigten noch weitere Solisten auf der Klarinette und der Steirischen ihr Können.
Volksmusik in guter Tradition – und mit viel Zukunft
Die Musikschule Traunwalchen pflegt seit vielen Jahren die regionale Volksmusik und führt diese Tradition nun mit neuem Schwung weiter. Junge Lehrerinnen und Lehrer bringen frische Impulse ein und begeistern Kinder und Jugendliche für echte, handgemachte Musik. Auch anspruchsvollere Stücke, die den Musikerinnen und Musikern einiges an Technik abverlangen, finden großen Zuspruch und klingen überzeugend, wenn sie so engagiert gespielt werden wie an diesem Abend.
Der Hoagart zeigte eindrucksvoll, wie lebendig die Volksmusik in der Region ist und wie gut sie beim Publikum ankommt. Die Musikschule wird die Gruppen weiterführen und weiter ausbauen, zur Freude aller, die diese musikalische Tradition hochhalten.

(Foto: Dieter Roth)

Mit einem großen gemeinsamen Konzert ging an der Sing- und Musikschule Traunwalchen das Bläserjahr zu Ende. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula der Grundschule Traunwalchen trafen sich alle Bläsergruppen der Musikschule zu einem abwechslungsreichen Abschlusskonzert.
Mit dabei waren die Jugendblaskapelle Traunwalchen („Gelbhemden“) unter der Leitung von Manfred Berger, die Bläserbande Traunreut als Kooperation mit der Stadtkapelle Traunreut sowie die Bläserklasse Chieming, beide unter der Leitung von Thomas Baur. Ebenfalls auf der Bühne standen die Bläserklasse Nußdorf unter der Leitung von Andreas Niedermeier, die Querflötenschüler von Nicole Becht sowie eine Saxofongruppe von Josef Mayer.
Jede Gruppe präsentierte rund fünf Musikstücke und zeigte dabei, was im Laufe des Schuljahres erarbeitet wurde. Besonders beeindruckend war das Niveau der beiden Bläserklassen aus Chieming und Nußdorf, die erst in diesem Schuljahr gestartet sind. Bereits nach wenigen Monaten war deutlich zu hören, wie gut sich die jungen Musikerinnen und Musiker entwickelt haben.
In der Pause sorgte der Förderverein der Musikschule mit Grillwürsten und Getränken für die Verpflegung der zahlreichen Besucher. Die lockere Atmosphäre lud zum Verweilen und zu vielen Gesprächen ein.
Den Höhepunkt bildete das große Gemeinschaftsspiel zum Abschluss. Mehr als 60 Bläserinnen und Bläser musizierten gemeinsam die Sternpolka. Ein buntes Bild bot sich dabei auf der Bühne: Die gelben, grünen und blauen T-Shirts der verschiedenen Ensembles machten sichtbar, wie viele Kinder und Jugendliche inzwischen in den Bläsergruppen der Musikschule aktiv sind. Der gemeinsame Schlussklang wurde vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus belohnt.
Das Konzert zeigte eindrucksvoll, wie erfolgreich die Zusammenarbeit der Musikschule mit den örtlichen Blaskapellen und Musikvereinen funktioniert. Gemeinsam wird jungen Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit gegeben, schon früh im Ensemble zu spielen und Schritt für Schritt in die Vereinsmusik hineinzuwachsen.