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Verkehrssicherheit: Hecken und Gehölze zurückschneiden!

16.09.2019

Grundstückseigentümer sind zur Beseitigung störender Bepflanzung verpflichtet

Hecken oder Gehölze dienen häufig als Grundstückseinfassung, oft als Abgrenzung zur Straße. Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit ist hierbei ein regelmäßiger Rückschnitt notwendig.

Wenn Hecken, Sträucher und Bäume in Geh- oder Radwege oder in Fahrbahnen hineinwachsen, können diese oft nur noch mit Einschränkungen benutzt werden.

An Einmündnungen wird durch den Bewuchs häufig der Sichtwinkel eingeschränkt. Zugewachsene Verkehrszeichen oder Straßenbeleuchtungen können ebenfalls die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Entsprechend des Straßen- und Wegegesetzes sind Grundstückseigentümer deshalb verpflichtet, die Pflanzen regelmäßig zurückzuschneiden.

Schonende Form- und Pflegeschnitte sind dabei ganzjährig erlaubt. Sie sind vom naturschutzrechtlichen Verbot, das in der Zeit vom 1. März bis 30. September den Zuschnitt von Bäumen, Hecken und Gehölzen untersagt, ausdrücklich ausgenommen.

Bei Unfällen und Schäden, die durch den Überwuchs entstehen, haftet der Grundstückseigentümer.

Ist Gefahr in Verzug, ist die Stadt Traunreut auch berechtigt, die Bepflanzung kostenpflichtig zurückzuschneiden oder zu entfernen.

Freizuhaltendes Lichtraumprofil an öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen
Ragen Bäume oder Hecken über die Grundstücksgrenze hinaus, so müssen Zweige, die das Vorbeigehen oder -fahren behindern oder gefährden, entfernt werden. Hierbei gelten bestimmte Richtwerte.

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