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Steuerungsgruppe Fair Trade überreicht Streetfußball

05.07.2021

Bälle an drei Traunreuter Fair-Trade-Schulen – Fairer Handel wird in Traunreut großgeschrieben.

In der Fair-Trade-Stadt Traunreut gibt es mittlerweile drei Schulen, die den Fair-Trade-Gedanken im Schulalltag integrieren und dies als offizielle „Fair-Trade-School“ auch leben. Die Traunreuter Fair Trade Steuerungsgruppe um Stadträtin Helga Zembsch überreichte den drei Schulvertreterinnnen im Beisein von Erstem Bürgermeister Hans-Peter Dangschat nun Streetfußball-Bälle mit dem Fair-Trade-Logo.

„Traunreut ist ja Fair-Trade-Stadt und somit freut es mich ganz besonders, dass sich auch unsere Schulen für dieses Thema einsetzen und unseren Schülerinnen und Schülern dadurch das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung und fairen Handel nahebringen.“ meint Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. „Der Steuerungsgruppe um Frau Zembsch danke ich für das große Engagement, mit dem sie die Fair-Trade-Projekte in Traunreut umsetzen.“

Bei der Übergabe der BAD BOYZ Bälle stellt Helga Zembsch die Idee dahinter und die speziellen Eigenschaften der Freizeitbälle vor: „Die Idee ist einfach, wir wollen die Kinder zu mehr Bewegung anregen und das mit Fair-Trade-Produkten. Das besondere an diesen Bällen ist neben der Zertifizierung vor allem, dass sie komplett handgenäht sind. Angefangen von der Preisgestaltung, die spezielle Prämien für Arbeitnehmer enthalten, über die Arbeitsverträge mit umfangreichen Sozialleistungen bis hin zur gleichberechtigen Bezahlung von Frauen und Männern, erfüllt die BAD BOYZ BALLFABRIK die hohen Standards, welche für das FT-Zertifikat nötig sind.“

Die Fair-Trade-Steuerungsgruppe der Stadt Traunreut hat insgesamt 30 robuste Streetfußball-Bälle mit dem Fair-Trade-Logo bedrucken lassen und wurden von Helga Zembsch nun an die drei Schulen überreicht. Christina Falter vom JHG und Margit Ermel, Lehrkraft an der Walter-Mohr-Realschule sind beide auch Mitglieder der Fair-Trade-Steuerungsgruppe der Stadt Traunreut und haben diese Idee mit viel Engagement angeregt und für die Umsetzung gesorgt.

Der regelmäßige Verkauf und Verzehr von Produkten aus fairem Handel, das Fair-Trade-Thema im Lehrplan, regelmäßige Aktionen und ein Fair-Trade-Schulteam sind nur einige der Kriterien, zu denen sich eine Schule verpflichten muss, um den Titel „Fair-Trade-School“ verliehen zu bekommen. Das Johannes-Heidenhain-Gymnasium, die Walter-Mohr-Realschule und seit 2020 auch die Wilhelm-Löhe-Schule dürfen sich über diese Auszeichnung freuen und sind Teil der deutschlandweit mittlerweile 780 Schulen umfassenden Kampagne.

Stadt Traunreut Fair-Trade
Ballübergabe mit (v.l.n.r.) Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat, Christina Falter (Johannes-Heidenhain-Gymnasium, Marianne Penn (Wilhelm-Löhe-Schule), Cornelia Linnhoff (Direktorin der Walter-Mohr-Realschule) und Helga Zembsch (Fair-Trade-Steuerungsgruppe Traunreut)

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