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Stadt Traunreut  |  E-Mail: k1@traunreut.de  |  Online: www.traunreut.de

Grußwort des Ersten Bürgermeisters zur Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel 2018/2019

 

Liebe Traunreuterinnen und Traunreuter,

Bürgermeister Klaus Ritter

 

alle Jahresabschnitte haben ihre Besonderheiten. Das Frühjahr ist meist sinnbildlich für Neuanfang, Durchstarten mit neuen Zielen, der Sommer steht oft für Freizeit, Freiheit und Lebensfreude, der Herbst für Stabilisieren von bereits Erreichtem und der Winter und  im speziellen die Weihnachtszeit für Besinnung und Nachdenken.

 

Unsere lebensfrohe und bunte Stadt steht nicht still. Die vielen sichtbaren Schritte der verschiedenen Baumaßnahmen und die unsichtbaren der Planung und Vorbereitung sind oftmals für die Bevölkerung nicht einfach zu überblicken.

 

Selbstverständlich werden die Beschlüsse von Diskussionen in der Öffentlichkeit begleitet. Das ist auch gut so. Denn die Festlegungen des Stadtrates müssen von den Bürgerinnen und Bürgern in einem möglichst großen Konsens mitgetragen werden. Dafür werbe ich.

 

So ist es mir in unserer Stadt besonders wichtig, neben dem Drang zur Neuentwicklung und Instandsetzung, ebenso alle Bestandsgebäude untersuchen zu lassen auf Nutzungseintragung, Brandschutz, Versicherungsschutz, Qualität und Ausstattung der Immobilien. Natürlich können wir das nicht gleichzeitig mit allen Liegenschaften der Stadt umsetzen, sondern müssen dies sukzessive angehen. Siehe vor eineinhalb Jahren das Heimathaus und jetzt die VHS. Dass das nicht ohne Probleme und Stimmungen, Wünsche und neue Ziele einher geht ist fast selbstverständlich. Aber für eine Entwicklung in die Zukunft ist eine stabile Grundlage, auch im Bestand, nicht nur wichtig, sondern unausweichlich.

 

Es gilt unser aller Dank der Wirtschaft, Industrie und dem Handel, den vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Jenen ist es zu verdanken, durch deren Einsatz, Mut und Engagement das leisten zu können, was unsere Stadt ausmacht.

 

Wachstum - Kraft - Freude - Vielfalt - Einsatzbereitschaft

 

Einen hohen Stellenwert müssen wir dem sozialen Klima einräumen. Es prägt unser Gemeinwesen. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger stellen sich in den Dienst der Allgemeinheit. Das begrüße ich sehr. Dieses Engagement ist eine besondere, menschliche Form der Zukunftssicherung. Die Sorge um die Zukunft muss in aktives Tun münden. Von Viktor Hugo stammt das Wort: „Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance". Man kann hinzufügen: Für die Verantwortungsbewussten ist sie eine Aufgabe, die sie nicht mehr loslässt.

Wir, die ganze Stadt, sind dankbar für die Arbeit, die in den Vereinen und Organisationen unserer Stadt geleistet wird. Dahinter stehen Menschen, die sich dem Allgemeinwohl verpflichtet fühlen. Vieles davon geschieht im Verborgenen. Trotzdem ist gerade dieses Verhalten vorbildlich und nicht weniger wichtig als die Taten, die in der Öffentlichkeit registriert werden.

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. Denken wir heute und morgen an die Menschen, die in wirklicher materieller und seelischer Not leben müssen. Vergessen wir nicht, dass alte, schwache und kranke Mitbürgerinnen und Mitbürger vor allem durch persönliche Zuwendung vor Einsamkeit bewahrt werden können.

Ich wünsche Ihnen allen, Ihren Familien, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, dem Stadtrat und der Presse eine besinnliche Weihnachtszeit, frohe Festtage und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

 

Ihr

Klaus Ritter

Erster Bürgermeister der Stadt Traunreut

 

 

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