Das Restaurant Athen in Traunreut startet mit drei Produkten in das Fairtrade-Programm: Milch, Zuckersticks und brauner Zucker tragen bereits das Fairtrade-Logo. Ihr Engagement haben die beiden Geschäftsführer „Agi“ Argirios Vlachos und „Jianni“ Ivan Stegkneev der Fairtrade-Lenkungsgruppe jetzt offiziell bestätigt.
Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat gratulierte zu diesem Schritt: „Bei fair gehandelten Produkten zählt jeder Beitrag – und in der Gastronomie kommen schnell große Mengen zusammen, die dann auch einen Unterschied machen. Es freut mich sehr, dass das Restaurant Athen nun ein weiteres Aushängeschild für die Fairtrade-Stadt Traunreut ist – und ich bin mir sicher, dass die faire Produktpalette schon bald erweitert wird“, so Dangschat.

Ab mindestens zwei fair gehandelten Produkten kann ein Gastronomiebetrieb einer Fairtrade-Stadt für die Zertifizierung positiv angerechnet werden. Die Stadt Traunreut trägt seit acht Jahren diesen Titel, der alle zwei Jahre neu geprüft wird. Grundlage sind neben zahlreichen lokalen Geschäften sowie Cafés und Restaurants, die fair gehandelte Produkte anbieten (die erforderliche Menge der Betriebe errechnet sich nach der Einwohnerzahl), noch weitere vier Kriterien. Dazu gehören ein Beschluss des Stadtrats, in dem die Unterstützung des fairen Handels festgeschrieben ist sowie fair gehandelter Kaffee und Zucker in den Sitzungen der Gremien. Außerdem punktet Traunreut mit Informations- und Bildungsangeboten in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Vereinen und Kirchengemeinden inklusive des bewussten Verwendens von Fairtrade-Produkten bei Veranstaltungen. Die Steuerungsgruppe um Helga Zembsch koordiniert alle Fairtrade-Aktivitäten in Traunreut und informiert regelmäßig über Aktionen.
Fairtrade ist eine gemeinnützige Organisation, die ihr Siegel für fair gehandelte Produkte vergibt. In 131 Ländern weltweit werden inzwischen Fairtrade-Produkte verkauft. Fairtrade setzt sich so für menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen für Kleinbauernfamilien und Beschäftigte in Afrika, Lateinamerika und Asien ein. Kinderrechte, Geschlechtergerechtigkeit und die Anpassung an die Auswirkungen von Klimaveränderungen sind weitere wichtige Themen, die Fairtrade angeht.
Ab 8. Juni nimmt Traunreut zum ersten Mal am internationalen Wettbewerb STADTRADELN teil. Bis zum 28. Juni sind Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen sowie Schulen und Kindergärten aufgerufen, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Rad zurückzulegen.
„Dass wir in diesem Jahr erstmals beim STADTRADELN dabei sind, passt gut zu unseren aktuellen Maßnahmen im Radverkehr, wie beispielsweise dem Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Hörpolding nach Truchtlaching“, erklärt Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. „Wir schaffen konkrete Verbesserungen in der Infrastruktur und gleichzeitig wollen wir möglichst viele Menschen motivieren, das Fahrrad im Alltag stärker zu nutzen und so ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz zu setzen.“
Das STADTRADELN ist ein Wettbewerb des Klima-Bündnisses, an dem sich Kommunen weltweit beteiligen. Ziel ist es, innerhalb von 21 zusammenhängenden Tagen möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln und damit ein sichtbares Zeichen für klimafreundliche Mobilität zu setzen. Am Stadtradeln können alle Menschen teilnehmen, die in Traunreut wohnen, arbeiten, hier eine Schule besuchen oder in einem Verein tätig sind.
„Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Teilnahme am Stadtradeln ein. Lasst uns gemeinsam in die Pedale treten“, so Hans-Peter Dangschat, der selbst ganzjährig mit dem Fahrrad ins Rathaus oder zu Terminen im Stadtgebiet fährt und für das „Team Stadtverwaltung“ beim Stadtradeln startet.
Einen zusätzlichen Anreiz zur Teilnahme bietet die Preisverleihung beim Traunreuter Stadtfest am 11. Juli. Dann werden die aktivsten Radlerinnen und Radler sowie die erfolgreichsten Teams ausgezeichnet.
Alle Infos auf einen Blick:
Aktionszeitraum: 8. bis 28. Juni 2026
Anmeldung: www.stadtradeln.de/traunreut sowie über die STADTRADELN-App.
Teilnahme: offen für alle Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine und Unternehmen. Die Teilnahme ist nur im Team möglich, aber schon zwei Personen sind ein Team.
So funktioniert’s: Fahrradkilometer per App erfassen oder online eintragen.
Preisverleihung: 11. Juli 2026 beim Traunreuter Stadtfest
Kontakt: Stadt Traunreut, Franziska McKay, E-Mail: mckay.franziska@traunreut.de
Bildunterschrift:

Vom 8. bis 28. Juni steigen die Traunreuterinnen und Traunreuter für ihre Stadt in die Pedale. Jetzt anmelden und mitmachen. (Bild: Foto Gastager)
Die Irsinger Str. in St. Georgen ist ab der Einmündung Pechlerstraße bis zur Traunbrücke von 12. Mai bis voraussichtlich 31. Juli 2026 gesperrt.
Ebenfalls gesperrt ist in diesem Zeitraum der gesamte Uferweg.
Grund für die Vollsperrung ist die Erneuerung der Straße und der Wasserleitungen.
Die Stadt Traunreut bittet um Verständnis für die Einschränkungen.

In der konstituierenden Sitzung des Traunreuter Stadtrats standen am Montag die Neuwahlen der beiden Stellvertreter von Erstem Bürgermeister Hans-Peter Dangschat auf der Tagesordnung. Reinhold Schroll (CSU) war der einzige Kandidat für das Amt des Zweiten Bürgermeisters und erhielt auch alle Stimmen der 27 wahlberechtigten Anwesenden (Stadträtinnen und Stadträte sowie Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat. Auch bei der Wahl zum Dritten Bürgermeister schlug das Gremium nur einen Kandidaten vor. Adolf Trenker (FW) erhielt 25 Stimmen und tritt somit die Nachfolge von Johannes Danner (Bürgerliste) an.
Trenker wurde im Anschluss direkt vereidigt, ebenso wie die acht Neuzugänge im Gremium. Mit Eva-Maria Gallinger, Monika Glück, Clemens Parzinger und Johann Weisshaupt stoßen vier neue Mitglieder zur CSU-Fraktion. Die L!Z begrüßte mit Philipp Beyer und Peter Kießling zwei neue Stadträte in den eigenen Reihen. Für die Grünen wurde Dr. Stefan Bieber vereidigt und für die SPD kam Vera Fischer neu in das Gremium.




Fraktionsvorsitzende sind Stefanie Gampert-Straßhofer (CSU), Konrad Unterstein (FW), Michael Mollner (L!Z), Martin Czepan (Grüne) und Roger Gorzel (BL), die SPD-Gruppe führt Christian Stoib an.
Als Referenten wurden folgende Ratsmitglieder festgelegt:
Bildung: Christian Stoib (SPD)
Brauchtum: Markus Schupfner (CSU)
Feuerwehr: Hans Kneffel (CSU)
Jugend: Veronika Lauber (Grüne)
Kitas und Schulen: Johann Jobst (CSU)
Kunst und Kultur: Eva-Maria Gallinger (CSU)
Landwirtschaft: Paul Obermeier (FW)
Senioren: Angelika Zunhammer (CSU)
Sozialwesen: Dr. Jürgen Winter (L!Z)
Sport: Clemens Parzinger (CSU)
Städtepartnerschaften: Andrea Haslwanter (CSU)
Stadtentwicklung: Johannes Danner (BL)
Umwelt: Ingo Plontsch (CSU)
Verkehr: Alfred Wildmann (FW)
Wirtschaft: Johann Weisshaupt (CSU)
Die neue Besetzung der verschiedenen Ausschüsse finden Sie hier.
Knapp 150 Traunreuterinnen und Traunreuter machten sich am Samstag, 9. Mai, bei der jüngsten Ausgabe von „Eine Stadt geht auf Reisen“ auf den Weg nach Kelheim. Neben bestem Ausflugswetter sorgten vor allem die gute Stimmung und die vielen persönlichen Begegnungen für einen rundum gelungenen Tag.
Bereits um 7 Uhr morgens starteten drei Busse des Reiseunternehmens Marx in Richtung Niederbayern. Die Stimmung war von Beginn an gelöst. Einige kannten sich längst von früheren Fahrten, andere kamen unterwegs erstmals miteinander ins Gespräch. Drei Damen aus Traunwalchen erzählten begeistert, dass sie bereits bei den vergangenen Ausflügen dabei gewesen waren. Sie lobten die gute Organisation, die nette Gemeinschaft und das interessante Programm. Eine Mitreisende freute sich besonders darüber, dass sie bereits im Bus neue Bekanntschaften schließen konnte.
Erstes Ziel war die imposant über der Donau thronende Befreiungshalle auf dem Michelsberg. König Ludwig I. ließ die Halle als Denkmal für die Siege über Napoleon errichten. Begonnen wurde der Bau von Friedrich von Gärtner, vollendet später von Leo von Klenze, der dem Gebäude schließlich seine markante Handschrift verlieh. Ganze 21 Jahre dauerte die Bauzeit, ehe die Befreiungshalle 1863 eröffnet wurde.
Bei einer einstündigen Führung, zu der die Stadt Traunreut eingeladen hatte, bekamen die Teilnehmenden bayerische Geschichte kurzweilig und anschaulich vermittelt. Besonders faszinierte dabei die allgegenwärtige Zahl 18, die sich wie ein roter Faden durch die Architektur zieht. Der Rundbau ist als Achtzehneck angelegt, außen stehen 18 Kolossal-statuen deutscher Volksstämme, im Inneren finden sich 18 Feldherrentafeln und 34 Siegesgöttinnen – die Zahl 34 ist wiederum ein Vielfaches der Zahl 18. Sie erinnert an die entscheidenden Daten der Befreiungskriege: an die Völkerschlacht von Leipzig, am 18. Oktober 1813, und an den 18. Juni 1815, den Tag der Schlacht bei Waterloo.
Nach so viel Geschichte blieb genügend Zeit, Kelheim auf eigene Faust zu erkunden. Viele zog es in die Altstadtcafés und Biergärten, andere schlenderten durch die kleinen Gassen oder genossen einfach das frühsommerliche Wetter. Die Stadt an Donau und Altmühl blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Kelten, Römer, Germanen und später die Wittelsbacher hinterließen hier ihre Spuren. Heute verbindet der Main-Donau-Kanal die Stadt mit internationalen Wasserwegen.
Am Nachmittag wartete dann die Donau. Eigentlich hätte die Fahrt durch den berühmten Donaudurchbruch bis zum Kloster Weltenburg führen sollen. Wegen des niedrigen Wasserstands musste das Programm aber kurzfristig angepasst werden. Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch. Stattdessen ging es auf eine gemütliche Rundfahrt vorbei an der Befreiungshalle und an markanten Felsformationen wie dem „Bienenstock“. Viele genossen die ruhige Fahrt an Deck, ließen den Blick über die Donau schweifen und nutzten den Ausflug zum Entspannen.
Mit den Bussen ging es anschließend weiter zum Kloster Weltenburg. Dort beeindruckten vor allem die barocke Asamkirche und die einzigartige Lage direkt an der Donau. In der Klosterschänke ließen sich viele Reisende noch ein frisch gebrautes Bier, Kaffee und Kuchen oder eine kleine Brotzeit schmecken, bevor am späten Nachmittag die Heimreise anstand.
Am Abend kehrte die Reisegruppe voller Eindrücke wieder nach Traunreut zurück, wo Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat die Teilnehmer persönlich in Empfang nahm. „Solche gemeinsamen Fahrten gehören einfach zu Traunreut. Man erlebt miteinander etwas, kommt ins Gespräch und lernt neue Menschen kennen oder trifft alte Bekannte wieder. Genau, dieser Gemeinschaftssinn macht unsere Stadt aus“, freute sich Hans-Peter Dangschat über die positive Resonanz der Reisegruppe. „Wetter gut, alles gut“, fasste es eine Mitreisende treffend zusammen.






Bildunterschrift:
Foto 1: Bei Kaiserwetter genossen die beiden Traunwalchenerinnen den Blick auf die Donau.
Foto 2: Die Befreiungshalle auf dem Michelsberg in Kelheim war einer der Höhepunkt der Ausflugsfahrt.
Foto 3: Großartiger Ausblick auf die Donau vom Michelsberg.
Foto 4: Bezaubernde Altstadt Kelheim
Foto 5: Der Donaudurchbruch
Foto 6: Das weltberühmte Kloster Weltenburg.
Am 8. August geht im Traunreuter Freibad ein Popstern auf. Der deutsche Ausnahmekünstler Berq bringt neben Bruckner auch noch Emma Rose mit zum Bergflair Open Air. Besser geht es eigentlich nicht mehr. Nun stehen am Samstagabend gleich vier der spannendsten neuen Stimmen Deutschlands auf der Bühne. Ein Sommerabend, der noch lange nachwirken wird – mit Stimmen und Texten zwischen rau und leise, wuchtig und zart. Ein bittersüßer Konzertabend mitten im Chiemgau.
Die Newcomerin Emma Rose gilt derzeit als einer der spannendsten Acts Deutschlands. Ihre Musik klingt wie Zuckerwatte mit Rasierklingen – verträumter Indie-Pop trifft auf bissige Beobachtungen, feministische Haltung auf bittersüße Popmelancholie.
Gesungen hat die Bochumerin schon immer. Bereits mit 13 Jahren nimmt sie an einem Songwriting-Workshop der Ruhrtriennale teil und beginnt, eigene Songs zu schreiben. Einige Jahre später steht sie bei einer Jam-Session in Essen auf der Bühne – und plötzlich geht alles ganz schnell: Sie covert „Rummelplatz“ von Money Boy und geht viral. Millionen Klicks, riesige Aufmerksamkeit. Doch Emma Rose bleibt nicht der nächste Internet-Hype, sondern entwickelt konsequent ihre eigene Handschrift. Ihre erste EP „Süß Sauer“ liefert dafür den endgültigen Beweis.
Dass sie auch Festivals kann, zeigte sie bereits im vergangenen Jahr als Support für Zartmann, Mayberg und Ivo Martin sowie beim renommierten c/o pop Festival. Fast 70 Mal stand sie im letzten Jahr auf der Bühne. Mit neuen Songs wie „3/10“ schlägt Emma Rose nun ein weiteres Kapitel auf – persönlicher, facettenreicher und mit wachsender künstlerischer Klarheit.
Wer Emma Rose gemeinsam mit Berq und den Bruckner-Brüdern live erleben will, sollte schnell sein. Tickets gibt es unter www.bergflair-openair.de.

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Ein Popstern im Chiemgau: Mit Emma Rose holen die Macher des Bergflair Open Air eine weitere angesagte deutsche Stimme nach Traunreut. (Fotorechte: fioniversace)
Traunreuts Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat arbeitet künftig auch in neuer Funktion für den Landkreis Traunstein. Bei der konstituierenden Sitzung des Kreistags wurde er am Freitag zu einem von fünf Stellvertretern des Landrats bestimmt. Bis 2032 unterstützen sie Landrat Andreas Danzer und vertreten ihn bei Terminen im gesamten Landkreis.
Mit Hans-Peter Dangschat übernimmt erstmals ein Traunreuter dieses Amt: “Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und es macht mich besonders stolz, dass die Stellung Traunreuts damit auch im Landkreis anerkannt wird. Es ist nach 76 Jahren Traunreuter Geschichte definitiv an der Zeit, und es ist mir eine Ehre, dass ich der erste stellvertretende Landrat aus unserer Stadt sein darf”, so Dangschat.

Neben dem gewählten Stellvertreter Dr. Christian Hümmer (Oberbürgermeister der Stadt Traunstein) stimmte das Gremium außerdem für die Ersten Bürgermeister Martin Bartlweber (Seeon-Seebruck) und Stefan Kattari (Grassau) sowie Kreisrätin Katharina Hallweger aus Bergen.
Unter dem Titel „Zu Hause daheim“ beteiligt sich die Stadt Traunreut an den bayernweiten Aktionswochen des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie älteren Menschen ein möglichst langes, selbstbestimmtes Leben in der vertrauten häuslichen Umgebung ermöglicht werden kann.
In Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Traunreut lädt das Quartiersmanagement der Stadt zu einer Informationsveranstaltung am 21. Mai, um 9.30 Uhr, ein. Ziel ist es, umfassend über Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag, altersgerechte Wohnraumanpassungen sowie regionale Beratungsangebote zu informieren.
Im Rahmen der Veranstaltung erhalten Besucherinnen und Besucher praxisnahe Einblicke in Fragen rund um ein barrierefreies und selbstständiges Wohnen im Alter. Dazu zählen unter anderem Hinweise zu einfachen Anpassungen im Wohnumfeld, zu möglichen Umbaumaßnahmen sowie zur Nutzung von Hilfsmitteln. Auch Fragen der Finanzierung und zu alternativen Wohnformen werden aufgegriffen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Wohnberatung des Bayerischen Roten Kreuzes. Diese bietet individuelle, kostenfreie und unabhängige Beratung an, die auf Wunsch auch im Rahmen eines Hausbesuchs erfolgt. Ziel ist es, gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen konkrete Lösungen für ein barrierefreies Wohnen zu entwickeln. Die Beratung ist kostenfrei, unabhängig und unterliegt der Schweigepflicht.
Neben der Veranstaltung steht die städtische Quartiersmanagerin Nathalie Bickel auch unabhängig von den Aktionswochen als Ansprechpartnerin für Fragen rund um das Älterwerden zur Verfügung, E-Mail: bickel.nathalie@traunreut.de oder telefonisch unter 08669 857 160.
Aktionstag im Überblick
Der Aktionstag Zu Hause daheim findet am Donnerstag, 21. Mai 2026, ab 9.30 Uhr, im Mehrgenerationenhaus in der Kantstraße 8 statt.
Nach einem offenen Austausch folgt um 10 Uhr ein Fachvortrag von Katharina Babl von der Wohnberatung des Bayerischen Roten Kreuzes. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur individuellen Beratung und zum Gespräch mit verschiedenen Fachstellen.
Beteiligt sind unter anderem der Pflegestützpunkt, die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB), der Seniorengarten „Auszeit“, die Wohnberatung des BRK sowie das Quartiersmanagement der Stadt Traunreut.
Die Aktionswochen „Zu Hause daheim“ werden alle zwei Jahre bayernweit durchgeführt. Sie finden in diesem Jahr vom 4. bis 24. Mai 2026 statt und setzen Impulse für ein selbstbestimmtes Leben im Alter in den eigenen vier Wänden.

Die Stadtbücherei Traunreut lädt am Samstag, 9. Mai, zum „Kids Comic Day“ ein. Von 10 bis 13 Uhr haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, aus einer Auswahl von insgesamt 22 Comics bis zu drei Hefte kostenlos mitzunehmen – solange der Vorrat reicht.
Auch in diesem Jahr erwartet die Besucherinnen und Besucher eine abwechslungsreiche Mischung: Neben bekannten Disney-Figuren finden sich etwa Geschichten rund um Batman, die Schlümpfe sowie Avatar. Ergänzt wird das Angebot durch spannende und humorvolle Superhelden-Comics sowie ausgewählte Independent-Titel.
Eine zusätzliche Aktion richtet sich an kreative Köpfe: Kinder und Jugendliche, die einen selbst gezeichneten Comic-Strip, ein gestaltetes Comic-Cover oder ein Bild ihrer Lieblings-Comicfigur mitbringen, erhalten ein weiteres Heft gratis.
„Der Kids Comic Day ist eine hervorragende Gelegenheit, Kinder für Literatur zu begeistern und ihre Kreativität zu fördern. Comics eröffnen einen spielerischen und niedrigschwelligen Zugang zum Lesen“, sagt Sabrina Liebau, Leiterin der Stadtbücherei Traunreut. „Außerdem steigern Comics die Lesemotivation, fördern Lesestrategien und unterstützen durch alltagsnahe Dialoge sowohl die sprachliche Entwicklung als auch die visuelle Lesekompetenz“, betont die Bibliothekarin.
Der Gratis Comic Tag 2026 wird von insgesamt elf Verlagen getragen, die gemeinsam die verschiedenen Titel zur Verfügung stellen. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern und ihnen die Vielfalt der Comicwelt näherzubringen.
Die Stadtbücherei Traunreut freut sich auf viele Comic-Fans.
Wie schon im vergangenen Jahr war auch heuer wieder das Sportgelände des TuS Traunreut Schauplatz für den Landkreis-Vorentscheid der EUREGIO SAFETY Tour. 476 Kinder aus 21 Schulklassen waren am Dienstag, 28. April, dabei und haben gezeigt, wie sich Sicherheitswissen praxisnah und mit jeder Menge Spaß vermitteln lässt.
Die Idee hinter der Aktion ist so einfach wie sinnvoll: Die Kinder sollen spielerisch an Sicherheitsthemen herangeführt werden, damit sie im Notfall wissen, was zu tun ist. „Unser Ziel ist, dass die Kinder im Ernstfall nicht lange überlegen müssen, sondern wissen, wie setze ich einen Notruf ab und wie reagiere ich richtig bei Brand oder Unfall“, erklärt Dr. Mario Prast vom Zivilschutz Salzburg, der die Sicherheitsolympiade organisiert.
Vor Ort zeigten Polizei und Rettungsdienst, wie ihre Arbeit bei einem Unfall konkret aussieht. Von der Sicherung der Unfallstelle über die Erstversorgung von Verletzten bis hin zum Abtransport im Rettungswagen wurde den Kindern jeder Schritt vorgeführt. Auch die Feuerwehr Traunreut sorgte für einen der Momente, die hängen bleiben: eindrucksvoll demonstrierten die Einsatzkräfte, warum Wasser bei einem Fettbrand keine gute Idee ist; den Feuerball werden die Kinder so schnell nicht vergessen.
Unterstützt wurde der Zivilschutz Salzburg vom Ordnungsamt der Stadt Traunreut sowie von Vertretern der Feuerwehr, der Polizei, des Roten Kreuzes und des THW. Auch die Kreisverkehrswacht Traunstein beteiligte sich mit einer interaktiven Station.
Neben den Vorführungen kam auch der Spaß nicht zu kurz: Bei den olympischen Wettbewerben traten die 21 Teams in den Kategorien Schnellraterunde, Scooter-Parcours, Löschwettbewerb und Gefahrenstoffpuzzle gegeneinander an und zeigten, wie viel Wissen sie bereits mitbringen.
Nach dem Vormittag wurde es bei der Siegerehrung noch einmal spannend. Das große Ziel aller Teams: die Qualifikation für das EUREGIO-Safety-Tour-Finale. Dieser Traum ging am Ende für zwei Gruppen in Erfüllung: Den Pokal sowie das Ticket fürs Finale in Salzburg sicherten sich die 4. Klasse der Grundschule Neukirchen und das Team der Grundschule Taching, das den zweiten Platz belegte. Sie treten am 19. Mai um den Titel „Sicherste Klasse der EUREGIO Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein“ an.
„Kinder auf Notfälle vorzubereiten, damit sie wissen, wie sie richtig reagieren, ist enorm wichtig. Ich freue mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder Gastgeber der Kinder-Sicherheitsolympiade sein konnten. Mein herzlicher Dank gilt der EUREGIO, den engagierten Mitarbeitenden des Salzburger Zivilschutzverbands sowie unseren Blaulichtorganisationen und dem TuS Traunreut, der das Sportgelände zur Verfügung gestellt hat“, so Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat, der das Projekt erneut unterstützt hat.


