Als universelle Sprache unmissverständlich begreifbar ist Kunst von jeher von fundamentaler Bedeutung für die Völkerverständigung. Kultureller Austausch bringt die Völker einander näher und hilft Missverständnisse auszuräumen. Kunst hat die Kraft, in Krisenzeiten zu verbinden, kann Frieden schaffen, kann jenen Hilfe sein, die dem Bösen ausgeliefert sind: Genau das haben sich die Kulturschaffenden Traunreuts und Umgebung auf die Fahne geschrieben. „Traunreut für den Frieden“ lautet die Maxime, unter der stadtbekannte Künstlerinnen und Künstler im Synergieeffekt am 23. und 24. September zusammen Kunst für den Frieden weben und damit Spendengelder für die Ukraine einspielen wollen. Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat stieg als Schirmherr mit ins Boot und setzte in Kooperation mit dem Team des Traunreuter Kultur- und Veranstaltungszentrums k1 und dem Stadtmarketing der Stadt Traunreut die Segel, indem er die volle Unterstützung zusagte.

Auftakt der Benefizveranstaltung am Freitag, 23. September um 19.00 Uhr in der Katholischen Kirche Traunreut

Los geht das Benefizprojekt am Freitag, 23. September um 19 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der Katholischen Kirche. Dort werden der Sängerchor Traunreut, der Kirchenchor Palling und das Ruperti-Orchester Traunreut unter der Leitung von Richard Kalahur ihren musikalischen Friedensbeitrag leisten.

Benefizveranstaltung am Samstag, 24. September ab 15.00 Uhr in und um das k1 Traunreut

Am Samstag, 24. September um 15 Uhr wird die Tanzschule Heartbeat auf dem k1-Vorplatz den Startschuss für das „Friedensfest“ geben. Um 15.30 Uhr wird Erster Bürgermeister Hans-Peter Dangschat offiziell eröffnen, bevor ein buntes Kulturprogramm die Besucher bis in die Nacht hinein zum Staunen bringen wird. Nach der Eröffnungsrede sorgen die Blaskapelle Traunwalchen und die Stadtkapelle Traunreut bis 17 Uhr mit Blasmusik für gute Laune. Für’ s leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Ab 16 Uhr heißt es im k1-Studio für Kleine (und Große) „Komm, ich erzähl dir was…“: Märchenerzählungen, eine lustige Clownin und ein kunstvolles Schattenspiel.

Märchen, Clownerei und ein Schattentheater wird ab 16.00 Uhr für
die Kleinen und Großen im k1 Studio gezeigt. Auf dem Bild zu
sehen Lisa Sonderhauser

Ab 17.15 Uhr tanzt die Truchtlachinger Tanzschule Servus (und gerne mit allen, die mittanzen wollen) Jerusalema und zeigt Choreos aus anderen Tanzstilen. Ab 17.40 Uhr werden Mitglieder des Traunreuter Theaterchen O eine Kostümversteigerung veranstalten und ab 18 Uhr zeigen Künstler von morgen – eine Gruppe von Schülern des Johannes-Heidenhain-Gymnasiums theatrale Kunst. „Feel your life and dance“ heißt es ab 18.15, wenn Salsa-Tänzerin Ester Ellis mit ihrer Gruppe einen „Rueda für den Frieden“ zeigen wird. Ab 19 Uhr lockt die „Teachers‘ Union Dixie Gang“ mit flotten Rhythmen ins k1-Foyer.

Die Teachers`Union Dixie Gang wird ab 19.00 Uhr im k1 Foyer zu hören sein.

Bunter Konzertabend im Traunreuter k1 ab 20.00 Uhr

Um 20 Uhr beginnt, von Bastian Pusch moderiert, im großen k1-Saal ein „Bunter Konzertabend“. Dort werden „Die Söhne Traunreuts“, das Vocalensemble „Al Dente“, das Ensemble „La Fuente“, die Pianisten Zina Rafalsky und Thomas Hartmann sowie das Sinfonische Blasorchester der Stadtkapelle Traunreut musikalisch für den Frieden laut. Letzte Hoffnungs- stiftende Leuchtstreifen für den Frieden wird um 23 Uhr auf dem k1-Vorplatz die Feuershow „Mediva“ in den Nachthimmel schicken. Und für wen oder was genau sollen nun eigentlich die eingespielten Spendengelder sein? Diesbezüglich hat sich das Veranstaltungsteam für die „City of Goodness“ entschieden:  

Alle Künstler:innen treten ohne Gagen auf. Eingespielte Spenden gehen an die Stiftung “City of Goodness”

Die Stiftung „City of Goodness“ ist ein Wohltätigkeitsprojekt in der Ukraine, das Frauen, Kinder und ältere Menschen aus dem ganzen Land aufnimmt. Zudem werden vor Ort Kinderkrankenhäuser sowie Kinder mit schwierigen Diagnosen unterstützt. Bürokratie, Religion und Nationalität spielen keine Rolle. Die Bedürftigen erhalten Lebensmittel, Medikamente, Hygieneartikel, Bettzeug, Babynahrung und Kleidung. Traumatisierte Mütter und Kinder erfahren Hilfestellung, die erlebten Schreckensereignisse besser zu verarbeiten. Derzeit wird der Bau eines zweiten Gebäudes vorangetrieben. Hier geht´s zur Website der Stiftung

Weitere Informationen sind unter www.k1-traunreut.de abrufbar.

Text: Kirsten Benekam

Zeichnung Titelbild: Helmut Günter Lehmann