Traunreut k1 Literatur Leseglück
Mit einer Lesung von Miroslav Nemec ging das Literaturfest „Leseglück“ erstmals an den Start. Von links die Veranstalter mit dem Star des Abends: Anette Hagenau, Johanna Binder, Judith Bader, Susanne Schubert, Karola Drenth, Miroslav Nemec, Anke Hellmann, Andrea Wittmann, Bürgermeister Klaus Ritter.

Ja, dem Himmel sei Dank: Es gibt tatsächlich noch Menschen, die lesen. In einem „richtigen“ Buch. Und Menschen, die schreiben. Nein, nicht für Facebook, an irgendwelche „Freunde“ oder „Follower“, über WhatsApp oder andere Instant-Messaging-Portale an Handy oder PC, sondern Bücher, die man in die Hand nehmen kann, aus denen man andern vorlesen kann. Lesen, schreiben, Geschriebenes vorlesen, zuhören. Out oder in? Kann dieses Lesen und Zuhören, also vorgelesen bekommen, glücklich machen? Das zu beantworten sei jedem selbst überlassen. Wer aber dieser Frage intensiv auf den Grund gehen möchte, der kann das in dem frisch aus der Taufe gehobenen Literaturfest „Leseglück – Grenzenlos Literatur“ tun.

So blickte man bei der Begrüßungsrede von Anke Hellmann und Bürgermeister Klaus Ritter in zufriedene Gesichter. Unter den Gästen war auch der bekannte Schauspieler Miroslav Nemec, mit dessen Lesung, seiner Biographie „Miroslav Jugoslav“, im k1-Saal das Fest an den Start ging. Als im September 2018 das k1 in Kooperation mit Susanne Schubert des Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon erste Ideen zusammentrug, wurde schnell deutlich, dass man Unterstützer und Förderer brauchen würde. Dabei ging es neben finanzieller Mittel auch um tatkräftige Unterstützung jeder Art. Schnell hatte man Geschäftsleiter Herr Gerald Schölzel (Kloster Seeon), die Stadt Traunreut, das Landratsamt Traunstein, das Kulturamt Trostberg und in Form einer Anschubfinanzierung Landrat Sigi Walch im Boot. Die Internetagentur DGTLS aus Traunstein half im Rahmen eines studentischen Projekts bei der Namensentwicklung und Findung des Logos. Von großem Wert war auch der Austausch mit der Leiterin der Kulturabteilung des Bezirks Oberbayern Dr. Elisabeth Tworek, die das Projekt sofort befürwortete. Das Literaturfestival Leseglück möchte ein heterogenes Publikum erreichen und zielt mit einem genreübergreifendem Programm auf grenzenloses Kulturvergnügen für kleine und große Leser. Die einzelnen Lesungen sind im k1, im Kloster Seeon, der Schule Schloss Stein (in Kooperation mit der Steiner Literatur- und Medienwoche), im Postsaal Trostberg, dem Bauernhausmuseum Amerang, der Brauerei Camba Bavaria (Seeon), der Stadtbücherei Traunstein, dem Kulturforum Klosterkirche, dem Traunsteiner Nuts, der Traunreuter VHS sowie in der Theaterstickerei Grabenstätt zu erleben. Zwischen geschriebenem Wort, Jazz-Lesung, Poetry Slam, Bilderbuchkino, Szenischer Lesung, mal mit, mal ohne Musik und in manchen Leseglückveranstaltungen kommt in Verbindung mit Kulinarik sogar noch ein weiterer Sinnesgenuss hinzu. Hochkarätige Künstler und Künstlerinnen von nah und fern, Prominenz aus Film- und Fernsehen, aus dem Theater – im Profi- wie Amateurbereich, Witziges, Spritziges, Gruseliges, Spannendes in unterschiedlichen Formaten, mal laut, mal leise, klassisch oder modern, bayerisch oder poetisch: Der Blick in das umfangreiche Programmheft weckt grenzenlose Neugierde. Nähere Infos zu den einzelnen Lesungen kann man sich im Internet unter www.leseglueck-grenzenlos.de einholen, dann auswählen und getrost offline gehen, sich „belesen“ lassen, zuhören und Kopfkino üben, sich neue Inspirationen und Eindrücke aus alten und neuen Begebenheiten in der Heimat oder aus der Welt holen und darüber mit anderen ins Gespräch kommen.



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