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Stadt Traunreut  |  E-Mail: k1@traunreut.de  |  Online: www.traunreut.de

DASMAXIMUM - KunstGegenwart

Seit Juli 2011 besitzt Traunreut ein Museum, das auch der Landeshauptstadt zur Ehre gereichen würde. Heiner Friedrich, Sohn des Alzmetall-Gründers Harald Friedrich, errichtete 2010 die Stiftung DASMAXIMUM, die nun in Traunreut hochkarätige, von ihm gesammelte und gestiftete Kunstwerke ausstellt (10.07.2011)
DasMaximum

Grossansicht in neuem Fenster: DasMaximum-Dachbekrönung der alten Spatz-Produktionshallen, Foto: Franz KimmelDafür wurden die historischen Werkshallen saniert, die nach ihrer Nutzung als Depot in den Gründungsjahren Traunreuts Harald Friedrich als Produktionsstätten des „Spatz"-Kleinwagens gedient hatten und noch bis Ende der Neunziger Jahre industriell genutzt wurden.


Zu den insgesamt gut 3000 m² Ausstellungsfläche gehört heute auch der noch von Harald Friedrich angekaufte Holzstadel, das Altenmarkter Schulhaus der Nachkriegsjahre. Mit seinen kleinen Fenstern und der Lage am Wald ermöglicht er die vollständige Installation der „European Couples" von Dan Flavin, ohne das Tageslicht auszuschließen. Flavin, heute international der wichtigste Vertreter der Lichtkunst, gehörte zu den ersten von Heiner Friedrich ausgestellten Künstlern - ebenso wie John Chamberlain, dessen Metallplastiken aus Oldtimer-Schrott auf humorvolle Weise einen Bogen zum Auto-Pionier Harald Friedrich spannen.

Grossansicht in neuem Fenster: DasMaximum-Maria-Zerres-Saal, Foto: Franz KimmelSchon bei Heiner Friedrichs erster Galerie in München, die er vor knapp fünfzig Jahren zusammen mit seinem Weggefährten Franz Dahlem eröffnete, leitete ihn eine Kombination aus sicherem Gespür für zukunftsweisende Qualität und unerschütterlichem Mut. Zielsicher gelang ihm damit eine Auswahl, die noch heute die Spitzen amerikanischer und europäischer Kunst markiert. Als einer der ersten Galeristen überhaupt förderte er Georg Baselitz, Joseph Beuys und Gerhard Richter, und als er 1971 seine Galerie nach New York verlegte, hatte er bereits enge Kontakte zu John Chamberlain, Dan Flavin, Walter de Maria und Andy Warhol. Diese amerikanischen Vorreiter von Pop Art und Minimalismus, dazu die deutschen Künstler Georg Baselitz, Uwe Lausen, Imi Knoebel und Maria Zerres, sind mit umfangreichen Werkgruppen nun in Traunreut zusehen.


Dank seines beachtlichen Bestands an amerikanischer Kunst

ist DASMAXIMUM Kooperationspartner des Grossansicht in neuem Fenster: DasMaximum-Dan Flavin, European Couples, Installationsansicht, Foto: Franz Kimmel„American Summer" der Pinakothek der Moderne in München. Ein weiterer Partner ist der „Regenbogenstadl" in Polling, eine dauerhafte Präsentation von Werken der Künstler La Monte Young und Marian Zazeela im Rahmen der von Heike Friedrich gegründete Stiftung Klang-Licht-Raum.

 

Die in New York von Heiner Friedrich angeregten Stiftungen wie die Dia Art Foundation, die Ayn Foundation sowie die Land Art-Projekte wie Walter de Marias „Lightning Field" in New Mexiko begründeten seinen Ruf als lebende Legende der internationalen Kunstszene. Mit seiner jüngsten Stiftung erfüllte er nun auch in seiner Heimatstadt Traunreut seine Vision einer Begegnungsstätte mit der Gegenwartskunst. Frei vom Eventcharakter aufwändig inszenierter Kurzzeit-Ausstellungen ermöglicht die großzügige Einrichtung der Hallen in aller Ruhe den eindringlichen Dialog mit den Werken.

Grossansicht in neuem Fenster: DasMaximum-Nordhalle, Foto: Dr. Birgit Löffler

DAS MAXIMUM
Fridtjof-Nansen-Str. 16

83301 Traunreut

Tel +49 (0)8669 1203 713

Fax +49 (0)8669 1203 736

 

mail@dasmaximum.com

www.dasmaximum.com

 

Eintritt:
Erwachsene: 6,-- €
Ermäßigt: 4,-- €
Familien (2 Erw. + Kinder): 10,-- €
Kinder (Schulkl. ab 7. Kl.): 1,-- €

 

 

Grossansicht in neuem Fenster: DasMaximum

Öffnungszeiten

Sommerzeit: Sa/So 12-18 Uhr
Für Gruppen jederzeit nach Vereinbarung

Winterzeit Sa/So 11-16 Uhr

Für Gruppen jederzeit nach Vereinbarung

Winterpause:

generell im Dezember

Fotos: Franz Kimmel, Dr. Birgit Löffler



NEWS:
Mit einem Hauptwerk von Uwe Lausen ist derzeit DASMAXIMUM in der Ausstellung „World Goes Pop“ der Londoner Tate Modern (17.09.2015 bis 24.01.2016) vertreten. Sein Gemälde „Geometer“ aus dem Jahr 1965 wurde für einen prominenten Platz im ersten Ausstellungsraum ausgewählt.
Im „Geometer“ kommt Lausens Faszination für den menschlichen Körper zum Ausdruck. Das Bild setzt sich mit dem Verhältnis von Mann und Frau auseinander und verbindet die Kritik an den sozialen Zwängen seiner Zeit mit der Ästhetik der Pop Art.
Mit weiteren ebenso politischen Werken beleuchtet die Tate Modern die weltweit gemeinsamen Anliegen und Themen der Pop Art.
DASMAXIMUM zeigt dauerhaft etwa 40 Werke des früh verstorbenen Uwe Lausen.

Uwe Lausens Biographie

 

 

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